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Die Adventskirche in Dröschede – ein verschwundener Teil des Ortsbildes

Über viele Jahrzehnte gehörte die evangelische Adventskirche an der Rauhen Hardt 1 fest zu Dröschede. Mit ihrer ungewöhnlichen Architektur war sie nicht nur Gotteshaus, sondern auch ein markanter Bestandteil des Ortsbildes.
Die Adventskirche wurde 1960 errichtet. Die Grundsteinlegung fand am 5. August 1960 statt, bereits am 8. Oktober 1960 wurde Richtfest gefeiert. Die Pläne für die sogenannte Dachkirche stammten von dem Architektenehepaar Barbara und Wolfgang Vogt aus Kiel. Wikipedia
Charakteristisch war vor allem die besondere Konstruktion des Gebäudes. Der Kirchenraum mit etwa 150 Sitzplätzen befand sich vollständig unter der Schräge des Holzdaches. Etwas abseits vom eigentlichen Kirchengebäude stand der Glockenturm, dessen Satteldach weit nach unten gezogen war. Diese Bauweise verlieh der Adventskirche ihr unverwechselbares Erscheinungsbild. Wikipedia
Am 8. Dezember 1960 wurde die neue Kirche durch Oberkirchenrat Niemann eingeweiht. Damit begann eine rund 55-jährige Geschichte als evangelischer Kirchenstandort in Dröschede. Wikipedia
2015 endete diese Geschichte. Im Zuge von Sparmaßnahmen wurde die Adventskirche aufgegeben und schließlich abgerissen. Evangelische Gottesdienste für Dröschede finden seitdem im benachbarten Oestrich statt. Wikipedia
Ganz verschwunden ist die Geschichte der Kirche jedoch nicht. Die Ott-Orgel der Adventskirche erhielt nach der Entwidmung einen neuen Standort in der Kreuzkirche in Iserlohn-Sümmern. Dort wurde sie am 29. November 2015 wieder in Dienst gestellt. mmg-iserlohn.de
Heute erinnert unter anderem ein historisches Foto aus dem Jahr 2010 an die Adventskirche und ihr besonderes Erscheinungsbild. Für viele Dröscheder bleibt sie damit ein Stück Ortsgeschichte und eine Erinnerung an einen Ort, der über Jahrzehnte zum kirchlichen Leben in Dröschede gehörte.

Quellen für den Eintrag: Wikipedia, Liste von Sakralbauten in Iserlohn; Wikipedia, Dröschede; Evangelische Maria-Magdalena-Kirchengemeinde Iserlohn; Wikimedia Commons.