Ortsgeschichte
Haus Potthoff – Ein ehemaliger Mittelpunkt des Dröscheder Dorflebens
Über viele Jahre war das Haus Potthoff an der Kampstraße 113 weit mehr als eine Gaststätte. Mit seinem Veranstaltungssaal, der Bühne und dem Biergarten gehörte es zu den wichtigen gesellschaftlichen Treffpunkten in Dröschede. Heute erinnert an dieser Stelle ein Wohngebäude an den Wandel des Ortsbildes.
Ein Treffpunkt für Generationen
Das Haus Potthoff war lange Zeit ein fester Bestandteil des Dröscheder Dorflebens. Neben der Gastwirtschaft verfügte das Gebäude über einen Saal mit Bühne, der von verschiedenen örtlichen Vereinen für Veranstaltungen, Versammlungen und Feiern genutzt wurde.
Hier kamen Menschen zusammen, pflegten Kontakte und gestalteten das gesellschaftliche Leben ihres Heimatortes.
Auch der Biergarten gehörte zur Gaststätte und bot einen weiteren Platz für gesellige Begegnungen.
Ein wichtiger Ort für die Dröscheder Vereine
Die Bedeutung des Hauses lässt sich auch anhand früherer Veranstaltungen nachvollziehen.
So wurden im Haus Potthoff beispielsweise Gedenkfeiern zum Volkstrauertag abgehalten, an denen sich Dröscheder Ortsvereine beteiligten. Auch für öffentliche Informationsveranstaltungen wurde das Gebäude genutzt. Im Jahr 2003 wurden dort unter anderem Planungen zur Verkehrsführung in Dröschede vorgestellt.
Damit war Haus Potthoff nicht nur ein gastronomischer Betrieb, sondern auch ein wichtiger Versammlungsort für die Dorfgemeinschaft.
Leerstand und Pläne für einen Neuanfang
Nach der Schließung der Gaststätte stand das Gebäude mehrere Jahre leer. Mit dem Eigentümerwechsel entstand zunächst die Hoffnung, dass das Haus wieder zu einem Mittelpunkt des Dröscheder Gemeinschaftslebens werden könnte.
Der neue Eigentümer Bahri Tahiri und sein Umfeld prüften die Möglichkeit, das Gebäude zu sanieren und erneut gastronomisch zu nutzen. Geplant war ein Ort, an dem sich Menschen treffen und Veranstaltungen stattfinden könnten.
Doch die Suche nach einem geeigneten Pächter erwies sich als schwierig. Zwar gab es Interessenten, eine verbindliche Beteiligung an den erheblichen Sanierungskosten kam jedoch nicht zustande.
Hinzu kam, dass sich bei den Untersuchungen und Entkernungsarbeiten ein wesentlich schlechterer baulicher Zustand zeigte als ursprünglich angenommen. Eine umfassende Sanierung wäre nach Einschätzung der Projektverantwortlichen deutlich teurer geworden als ein Neubau.
Der Abriss des traditionsreichen Gebäudes
Schließlich fiel die Entscheidung, das ehemalige Gasthaus abzureißen.
Zunächst wurde der rückwärtige Anbau mit Teilen des früheren Biergartens entfernt. Anschließend begann der Rückbau des dreigeschossigen Hauptgebäudes an der Kampstraße.
Während der Abrissarbeiten waren die einstige Schankstube im Erdgeschoss und die darüberliegenden früheren Wohnräume noch kurzzeitig sichtbar. Danach verschwand das Gebäude Stück für Stück aus dem Dröscheder Ortsbild.
Mit dem Haus Potthoff ging damit nicht nur ein altes Gebäude verloren, sondern auch ein Ort, an dem sich über viele Jahre ein Teil des gesellschaftlichen Lebens abgespielt hatte.
Neuer Wohnraum an historischer Stelle
Auf dem Grundstück entstand anschließend ein Mehrfamilienwohnhaus.
Nach den damaligen Planungen sollten dort Mietwohnungen im mittleren Preissegment entstehen, die auch für das Zusammenleben mehrerer Generationen geeignet sind. Zudem wurde bei der Planung auf eine höhere Energieeffizienz geachtet.
So erhielt das Grundstück eine neue Nutzung, während die Geschichte der ehemaligen Gaststätte Teil der Erinnerung an das alte Dröschede bleibt.
Erinnerungen bewahren
Das Haus Potthoff steht beispielhaft für eine Zeit, in der Gaststätten mit Sälen und Bühnen wichtige Treffpunkte des örtlichen Vereins- und Gemeinschaftslebens waren.
Auch wenn das Gebäude heute nicht mehr existiert, lebt seine Geschichte in den Erinnerungen vieler Dröscheder weiter.
Wer sich noch an Veranstaltungen, Feiern oder besondere Begebenheiten im Haus Potthoff erinnert, kann dazu beitragen, dieses Stück Dröscheder Ortsgeschichte für kommende Generationen zu bewahren.
Quellenhinweis: IKZ / Iserlohner Kreisanzeiger, „Iserlohn-Dröschede: Haus Potthoff ist jetzt Geschichte“, sowie historische Veranstaltungsankündigungen.
Ein Treffpunkt für Generationen
Das Haus Potthoff war lange Zeit ein fester Bestandteil des Dröscheder Dorflebens. Neben der Gastwirtschaft verfügte das Gebäude über einen Saal mit Bühne, der von verschiedenen örtlichen Vereinen für Veranstaltungen, Versammlungen und Feiern genutzt wurde.
Hier kamen Menschen zusammen, pflegten Kontakte und gestalteten das gesellschaftliche Leben ihres Heimatortes.
Auch der Biergarten gehörte zur Gaststätte und bot einen weiteren Platz für gesellige Begegnungen.
Ein wichtiger Ort für die Dröscheder Vereine
Die Bedeutung des Hauses lässt sich auch anhand früherer Veranstaltungen nachvollziehen.
So wurden im Haus Potthoff beispielsweise Gedenkfeiern zum Volkstrauertag abgehalten, an denen sich Dröscheder Ortsvereine beteiligten. Auch für öffentliche Informationsveranstaltungen wurde das Gebäude genutzt. Im Jahr 2003 wurden dort unter anderem Planungen zur Verkehrsführung in Dröschede vorgestellt.
Damit war Haus Potthoff nicht nur ein gastronomischer Betrieb, sondern auch ein wichtiger Versammlungsort für die Dorfgemeinschaft.
Leerstand und Pläne für einen Neuanfang
Nach der Schließung der Gaststätte stand das Gebäude mehrere Jahre leer. Mit dem Eigentümerwechsel entstand zunächst die Hoffnung, dass das Haus wieder zu einem Mittelpunkt des Dröscheder Gemeinschaftslebens werden könnte.
Der neue Eigentümer Bahri Tahiri und sein Umfeld prüften die Möglichkeit, das Gebäude zu sanieren und erneut gastronomisch zu nutzen. Geplant war ein Ort, an dem sich Menschen treffen und Veranstaltungen stattfinden könnten.
Doch die Suche nach einem geeigneten Pächter erwies sich als schwierig. Zwar gab es Interessenten, eine verbindliche Beteiligung an den erheblichen Sanierungskosten kam jedoch nicht zustande.
Hinzu kam, dass sich bei den Untersuchungen und Entkernungsarbeiten ein wesentlich schlechterer baulicher Zustand zeigte als ursprünglich angenommen. Eine umfassende Sanierung wäre nach Einschätzung der Projektverantwortlichen deutlich teurer geworden als ein Neubau.
Der Abriss des traditionsreichen Gebäudes
Schließlich fiel die Entscheidung, das ehemalige Gasthaus abzureißen.
Zunächst wurde der rückwärtige Anbau mit Teilen des früheren Biergartens entfernt. Anschließend begann der Rückbau des dreigeschossigen Hauptgebäudes an der Kampstraße.
Während der Abrissarbeiten waren die einstige Schankstube im Erdgeschoss und die darüberliegenden früheren Wohnräume noch kurzzeitig sichtbar. Danach verschwand das Gebäude Stück für Stück aus dem Dröscheder Ortsbild.
Mit dem Haus Potthoff ging damit nicht nur ein altes Gebäude verloren, sondern auch ein Ort, an dem sich über viele Jahre ein Teil des gesellschaftlichen Lebens abgespielt hatte.
Neuer Wohnraum an historischer Stelle
Auf dem Grundstück entstand anschließend ein Mehrfamilienwohnhaus.
Nach den damaligen Planungen sollten dort Mietwohnungen im mittleren Preissegment entstehen, die auch für das Zusammenleben mehrerer Generationen geeignet sind. Zudem wurde bei der Planung auf eine höhere Energieeffizienz geachtet.
So erhielt das Grundstück eine neue Nutzung, während die Geschichte der ehemaligen Gaststätte Teil der Erinnerung an das alte Dröschede bleibt.
Erinnerungen bewahren
Das Haus Potthoff steht beispielhaft für eine Zeit, in der Gaststätten mit Sälen und Bühnen wichtige Treffpunkte des örtlichen Vereins- und Gemeinschaftslebens waren.
Auch wenn das Gebäude heute nicht mehr existiert, lebt seine Geschichte in den Erinnerungen vieler Dröscheder weiter.
Wer sich noch an Veranstaltungen, Feiern oder besondere Begebenheiten im Haus Potthoff erinnert, kann dazu beitragen, dieses Stück Dröscheder Ortsgeschichte für kommende Generationen zu bewahren.
Quellenhinweis: IKZ / Iserlohner Kreisanzeiger, „Iserlohn-Dröschede: Haus Potthoff ist jetzt Geschichte“, sowie historische Veranstaltungsankündigungen.
